Laufende Projekte

Projekt: Visuelle Früherziehung

Zentrum für kreative Fotografie

Heute fotografiert fast jeder – die Kamera im Handy macht es möglich. Fotos ohne Ende – die sozialen Netzwerke können kaum genug kriegen. Kinder, Kleinkinder, Heranwachsende, Teenager – alle bedienen die smartphones ohne Probleme und wirken schon wie kleine Profis. Nur – wissen sie was sie tun? Müssen sie es überhaupt wissen? Reichte denn nicht die Intuition? Den Blick schulen, die Kreativität fördern, Talente entdecken und die Fotografie neu erleben. Das ist das erste Projekt und Anliegen des Zentrums für kreative Fotografie am Institut für kreative Medien.

Intuitiv fotografieren ist gut. Den eigenen Blick schulen ist besser. Der bewusste Blick steht im Vordergrund für das Zentrum für kreative Fotografie. Spielerisch werden Kleinkinder, Kinder und Teenager an die Fotografie herangeführt. Schon in der Vorschule können Workshops mit Sehübungen konzipiert und unterrichtet werden. Wird dort der Blick zuerst auf Formen und Farben gelenkt, werden Kinder im Grundschulalter mit ähnlichem Ansatz angeleitet Begriffe wie „Klein und Groß“ oder „Verstecken“ oder „Auffällig“ oder „Zeigen“ zu visualisieren. Größere Kinder ab zehn Jahren und Teenager werden mit der Faszination Licht vertraut gemacht und ermutigt Emotionen und ihre Begrifflichkeiten in Fotos umzusetzen. Das Thema Portrait und der Umgang mit der anderen Person vor der eigenen Kamera stehen hierbei im Vordergrund.

Die Erarbeitung von Konzepten für Workshops, die einen halben Tag dauern und Workshops, die sich über mehrere Wochen erstrecken ist Schritt eins. Die Zusammenarbeit mit Pädagogen und mit erfahrenen „Früherziehern“ aus anderen Genres (Musik zum Beispiel) ist Schritt zwei. Die Kontaktherstellung zur Kameraindustrie für die technische Ausstattung sowie die Anleitung von Workshopleiterinnen und -leitern sind Schritt drei und vier. Die tatsächliche Workshop-Durchführung ist Schritt fünf, die Auswertung des Konzeptes und der Resultate ist Schritt sechs. Blogs, Ausstellungen und Publikationen sollten die Entwicklung dieses Projektes begleiten und belegen. Fotografie als Element des eigenen Ausdrucks und der eigenen Kreativität ist Inhalt und Ziel des Zentrums für Fotografie am
Institut für kreative Medien.

Kontakt: Stefan Maria Rother

Projekt: GameDeck VR

Zentrum für Gamification / Zentrum für Location Based Gaming

Das Institut für kreative Medien unterstützt derzeit das GameDeck Projekt der Firma Reality Twist GmbH. Entwickelt wird dabei ein Prototyp, der seit 2016 im Münchner Norden im Probebetrieb läuft.

In GameDeck betreten Spieler einen voll simulierten „360° Dome“. Bis zu fünf Personen können gleichzeitig teilnehmen und benötigen dafür keinerlei Brillen. Die Technik trackt die Menschen im Raum und weiß damit genau, wo sie stehen, was sie sehen und was sie tun. GameDeck VR will dabei mehr sein, als bloße interaktive Projektion: Schubladen aus der Wand ziehen, in eine Nische hineingreifen, reale Türen öffnen, echte Gegenstände mitnehmen und anwenden – all das kann GameDeck. Spezial-Effekte wie Wind und Feuer sollen zudem Sinne ansprechen, die bei bisherigen VR-Erlebnissen zu kurz kommen. In einer Sequenz müssen Spieler beispielsweise ein Floß steuern, indem sie ihr Gewicht an die richtige Stelle verlagern. Mitarbeiter des IKM unterstützen das Team im Bereich Game-Design, Immersion und Vernetzung. Der Fachbereich Gamification (Hochreiter) ist zudem zusätzlich mit Bau, Technik und Spezial-Effekte betraut.

Kontakt: Sebastian Grünwald